Hygieneplan der Kinderkrippen Hiliput

Hygienekonzept für die Kinderkrippen Hiliput
während der Zeit Notbetreuung „Corona-Pandemie“

Allgemeine Angaben

Name der Einrichtung Kinderkrippen Hiliput
Bearbeiter*in
(Name und Funktion)
Sabrina Kögel
Letzte Bearbeitung 13.05.20

Strukturelle Maßnahmen

Wie werden die Kinder betreut?
  • Jedes Kind wird einer Gruppe fest zugeordnet. Von dem Kind wird ausschließlich der „eigene“ Notbetreuungs- Gruppenraum mit zugehöriger Garderobe, Sanitäranlagen und allen Spielebenen, sowie das Außengelände genutzt.
  • Pro Gruppenraum werden (zunächst) 5-8 Kinder betreut.
Welche Räume werden genutzt?
Gruppe 1: Einrichtung Pfungstadt- Gruppenraum- Essraum

Gruppe 2: Einrichtung Zwergenland (komplett)

Gruppe 3: Windelrocker (Gruppenraum)

Gruppe 4: Schnullergang (Gruppenraum)

Gruppe 5: KigaClique (Turnraum)

Gibt es für bestimmte Räume gesonderte Auflagen?
  • Flur: ausschließlich Verkehrsweg, kein Spiel- oder Aufenthaltsbereich
  • Küche: Zugang über hinteren Nebeneingang. Der Bereich Küche, Putzraum, Kellertreppe- und Kellerraum ist vorrangig durch die Küchenkraft zu betreten. Nur, wenn die Küchenkraft nicht anwesend ist, dürfen andere Personen diesen Bereich betreten. In Weiterstadt wurde die Küchenkraft ausgelagert und kocht in der Küche von Hilde, dort besteht kein Kontakt zu anderen.
  • Bei einer höheren Nutzung der Einrichtung, werden die Gruppenräume mit mit Absperrband getrennt. Das ermöglicht der Erzieherin die Türe zu öffnen, um den Gruppenraum kurz zu verlassen. Zur Sicherung der Aufsichtspflicht, besteht ein Sichtkontakt zur Erzieherin der Nachbargruppe. Im Notfall ist ein Wechsel des Gruppenraumes erlaubt und unumgänglich.
  • In Pfungstadt wird die Gruppe getrennt und der unterer Bereich wird als Betreuungsort genutzt. Hier wird die Betreuung bei Verlassens der Erzieherin durch eine dritte Kraft sichergestellt, welche sonst im Hintergruns arbeitet.
Nutzung des Außengeländes
  • Das Außengelände steht den Kindern der Notbetreuung zur Verfügung. Die Erzieherinnen beachten, dass die Kinder der unterschiedlichen Gruppen sich dort nicht vermischen. Dies kann durch zeitlich oder räumlich voneinander getrennten Außenspiel-Phasen erfolgen.
  • Die Erzieherinnen sprechen sich täglich ab, ob sie den Außenbereich in linke Seite (Sandkasten etc) und rechte Seite (Trampolin) teilen, oder ob sie zu unterschiedlichen Zeiten das Außengelände nutzen.
  • Die Spielbereiche werden nach Absprache der Personen im Kinderdienst durchgewechselt.
  • Das Personal im Außenbereich ist der jeweiligen Gruppe zugeordnet.
Wie wird das Personal eingeteilt?
  • Für jede Gruppe gibt es fest zugeordnetes Personal.
  • Der Kinderdienst wird teilweise als einzelne Person geleistet. Übergangsphasen bestehen.
  • Es ist darauf zu achten, dass stets zwei Fachkräfte in der Einrichtung anwesend sind. Die zweite Fachkraft kann im sowohl aus dem Team „Kinderbetreuung“ wie auch aus dem Team „Hintergrunddienst“ gestellt werden. Ist die zweite Fachkraft aus dem Team „Kinderbetreuung“ so kann sie zeitlich im Kinderdienst eingesetzt sein oder VB oder Pause (im Haus) machen. Für das Team „Hintergrunddienst“ gilt, dass nach Möglichkeit kein Personal aus der Risikogruppe die zweite Fachkraft abdeckt.

Konkrete personelle Umsetzung

  • Team Kinderbetreuung Gruppe 1: Silke, Selma
  • Team Kinderbetreuung Gruppe 2: Bianca, Sarah, Isabell
  • Team Kinderbetreuung Gruppe 3: Lori, Laura G., Martina
  • Team Kinderbetreuung Gruppe 4: Silke, Andrea, Chantal
  • Team Kinderbetreuung Gruppe 5: Michelle
  • Team Hintergrunddienst: Sabrina, Hilde, Janine, Laura K, Mareike
  • So lange die Teams Kinderdienst noch nicht komplett aktiviert sind, gehören sie zum Team Hintergrunddienst. Sie werden vorrangig für die Aufgaben vor Ort eingesetzt. Nach Absprache mit der Leitung sind auch Aufgabenstellungen für das Homeoffice möglich.
  • Die Dienstpläne werden für jedes Team individuell erstellt. In Absprache zwischen Personal und Leitung werden nach Möglichkeit die persönlichen Situationen berücksichtigt. In Abstimmung zwischen dem jeweiligen Team und der Leitung sowie unter Berücksichtigung der personellen Ressourcen des einzelnen Teams, ist es auch möglich, dass das Team mit zwei Fachkräften gleichzeitig im Kinderdienst ist.
  • Die Teams sollen sich nicht untereinander mischen! Die Bereiche der einzelnen Teams sind einzuhalten. Für die Übergänge zu Team „Hintergrunddienst“, werden sog. „Schleusen“ oder Abtrennungen eingerichtet. Der Kontakt über die Schleusen ist möglichst minimal zu halten.
Wie werden die Kindergruppen gebildet?
Jeweils ab dem 6., 11.,16., 21. Kind wird eine neue Gruppe eröffnet. Ab dem 26. Kind wird die Gruppengröße von 5 Kindern auf bis zu 12 Kindern hochgesetzt.

Situationen im Tagesablauf

Wie wird die Bring- und Abholsituation gestaltet?
Der Eingangsbereich „Windfang“ der KiTa wird eine Bring- und Abholzone eingerichtet. (Bodenmarkierung). Für diese gilt:

  • Stets nur von einer Person, die Bringt oder Abholt zu betreten. D.h. immer nur eine Person pro Familie darf zum Bringen/ Abholen in die KiTa. Und es kann immer nur ein Kind nach dem anderen gebracht/ abgeholt werden.
  • Im Bereich vor der KiTa ist ggf. unter Berücksichtigung des Sicherheitsabstands darauf zu warten das die Bring- und Abholzone wieder frei ist. Beim Bringen ist seitens der Eltern dafür Sorge zu leisten, dass Kinder aus unterschiedlichen Not-Gruppen keinen Kontakt miteinander haben. Wartezonen im Außenbereich können ggf. markiert werden.
  • Mitarbeiter aus dem Team „Hintergrunddienst“ sorgen dafür, dass ankommende Eltern begrüßt werden und die Mitarbeiterin der entsprechenden Not-Gruppe darüber informiert wird. Das kann ggf. durch einen Flurdienst während der Bring- und Abholzeit abgedeckt werden.
Wie ist die Essensituation zu gestalten?
  • Die Kinder frühstücken in ihrer Gruppe. Dabei soll versucht werden die Kinder möglichst weit auseinander zu setzen.
  • Das Mittagessen wird ebenfalls in der Gruppe wie gewohnt stattfinden.
  • Die Kinder sollen kein Essen untereinander tauschen.
  • Mitarbeiter aus dem jeweiligen Kinderdienst holen nach Absprache das Essen dort ab.
  • Nach dem Mittagessen (Zeit wird noch abgesprochen) ist es die Aufgabe des Teams den Wagen mit zu spülendem Geschirr (Nachmittag des Vortags sowie aktueller Vormittag) wieder vor die Küche zu fahren.
Ruhe- und Schlafenzeit
  • Nach dem Mittagessen hält die Gruppe eine etwa 70 minütige Ruhezeit (ü3-Kinder) bzw. Schlafenszeit (u3-Kinder).
  • Je u3-Kind in der Notgruppe ist ein Schlafplatz in der Notgruppe für diese Zeit einzurichten.
  • Schläft das u3-Kind in dieser Zeit ein, wird es entsprechend vorheriger Absprache mit den Eltern weiterschlafen gelassen.
  • Die Not-Gruppe muss dann im Raum weiter stattfinden, bis das Kind ausgeschlafen hat oder es ist räumlich möglich, dass die Mitarbeiterin sowohl das schlafende Kind, wie auch die Kinder im Außenbereich beaufsichtigen kann.
  • Das Schlafen der Gruppen kann in den Schlafräum der Gruppen durchgeführt werden.
Mögliche Angebote / Gruppenaktivitäten
Der übliche Tagesablauf sowie die individuellen Aktivitäten sind für die Zeit der Notbetreuung ausgesetzt.

Nach Möglichkeit sollen folgende, strukturierende Elemente jedoch stattfinden

  • Jedes Kind wird bei Ankunft in der Gruppe persönlich begrüßt. In der Garderobe wird intensivere Hilfestellung als sonst gegeben (Eltern sind nicht dabei!) Wir gehen direkt Händewaschen!
  • Morgenkreis“/ Austauschrunde
  • Gemeinsames Frühstück in der Gruppe.
  • Freies Spiel oder kleine Angebote
  • Gemeinsames Mittagessen in der Gruppe

Weitere Ideen

  • Mit jedem Kind der Notbetreuung ein Portfolio-Eintrag zur besonderen Situation gestalten.
  • Übliche Mal-, Bastel-, Vorlese-, und Spielangebote
  • Angeleitete Spiele im Außenbereich
  • Freispiel (Gruppenraum und Außenbereich)
  • Aktionen im Garten (z.B. Blumen pflanzen)

Nicht stattfinden kann

  • alle gruppenübergreifenden Aktivitäten
  • Kochen und Backen
  • Spiele, die engen Körperkontakt erfordern

Maßnahmen hinsichtlich des Hygieneverhaltens

Händewaschen
  • Beim Betreten der Einrichtung sind die Hände mit Seife zu Waschen.
  • Personal wäscht sich die Hände in der Personaltoilette.
  • Kinder werden von den Erzieherinnen angeleitet und waschen sich die Hände in der ihnen zugewiesen Gruppe.
  • Besucher waschen sich die Hände in der Besucher-Toilette (Nebeneingang).
  • Personen, die ein Kind bringen oder abholen sind davon ausgenommen.
  • Erziehrinnen begleiten die Kinder in das Bad und üben das richtige Händewaschen, die Benutzung von Flüssigseife, sowie Einmalhandtüchern ein.
  • Nach jedem Naseputzen, Niesen oder Husten sind die Hände des Kindes und der Erzieherin zu waschen.
  • Taschentücher werden einmalig benutzt und sofort entsorgt.
Abstandsregelung
  • Soweit möglich ist alleine zu arbeiten.
  • Nach Möglichkeit ist ein körperlicher Abstand von mindestens 1,5m ist einzuhalten.
  • Die Mitarbeiter sind angehalten, den Kontakt mit den Kindern umsichtig zu gestalten.
Lufthygiene
Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich, mindestens einmal pro Stunde, ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, da durch die kaum Luft ausgetauscht wird. (vgl. Hygieneplan Corona für die Schulen in Hessen vom 22.04.2020 (Az: 651.260.130-00277).
Reinigung
  • Nachdem das letzte Kind der Notgruppe verabschiedet wurde, ist täglich mit Seifenwasser folgendes zu Reinigen
  • Griffflächen
  • Türklinken, Fenstergriffe, Handläufe
  • Telefone
  • Toilettensitze (mit Einmalfeuchttüchern) und Waschbeckenarmaturen
  • Freitags ist zusätzlich wöchentlich das Spielzeug zu reinigen.
  • Spielzeug, dass in der Spülmaschine gereinigt werden kann (z.B. Duplo), wird dort gereinigt
  • Alle anderen Spielzeuge werden, soweit möglich, mit Seifenwasser feucht abgewischt.
  • Das zur Verfügung gestellte Spielzeug in der Gruppe kann reduziert werden. Es wird zuerst gereinigt und dann im Gruppenkeller deponiert.
  • Das Spielzeug für den Außenbereich wird für die einzelnen Spielbereiche getrennt und muss bei üblichen Gebrauch (kein Kontakt zu Körperflüssigkeiten) nicht speziell gereinigt werden.
  • Das Spielzeug der einzelnen Gruppen bleibt in den jeweiligen Gruppenräumen.
  • Benötigte Bücher können vom Team Hintergrunddienst bereit gelegt werden.
Mundschutz
  • Das Tragen von Mundschutz ist erlaubt, es besteht keine Pflicht.
  • Alltagsmasken (Mehrfachnutzung möglich) werden entsprechend des Bedarfs angeschafft und dem Personal zur Verfügung gestellt.
  • Beim Einsatz von Mundschutz ist auf die richtige Anwendung (z.B. regelmäßiger Wechsel, ordnungsgemäße Entsorgung von Einmalprodukten und Desinfektion von Mehrfachprodukten) zu achten.

Siehe auch Anlage 1

Verhalten
Unter Erwachsenen: anstatt Hände schütteln und umarmen—bitte lächeln
Kranke Kinder
Das Vorgehen orientiert sich an der fachlichen Empfehlung seitens des Hessischen Sozialministeriums (Mail vom 25.03.2020) sowie in Anlehnung an den Hygieneplan Corona für die Schulen in Hessen vom 22.04.2020 (Az: 651.260.130-00277).

  • Zeigen Kinder Krankheitssymptome (z.B. Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber, Durchfall, Erbrechen) müssen die Eltern umgehend informiert werden, damit das Kind abgeholt wird. Nach Möglichkeit soll dem Kind, bis es die KiTa verlässt ein Mundschutz angezogen werden.
  • Ein Kind das Krankheitssymptome gezeigt hat, ist für mindestens 48Stunden vom Besuch in der Einrichtung ausgeschlossen. Wenn das Kind die Notbetreuung wieder besucht, muss eine ärztliche Bescheinigung vorgelegt werden, dass es seit mindestens 2 Tagen symptomfrei und frei von ansteckenden Krankheiten ist. Dies wird auch so beibehalten!
Kontakt zu Eltern bei Gesprächsbedarf
Der Kontakt zu Eltern ist per Telefon, Videokonferenzschaltung, Email oder andere kontaktfreie Medien zu gestalten.Auch denkbar ist ein Übergabebuch (Vokabelheft). Der Kontakt in der Bring- und Abholsituation ist kurz und zur Übergabe der Kinder zu gestalten. Ausführliche Gespräche, die über die aktuelle Betreuungssituation des Kindes hinaus gehen sollen über andere Medien geführt werden.

Umgang mit Mitarbeiter*innen, die bisher freigestellt waren (Ü 60 oder Risikogruppe)

Aufnahme der Arbeit
Das Team „Hintergrunddienst“ trifft sich außerhalb der KiTa (möglichst per Videochat oder telefonisch), um über die aktuelle Situation des KiTa-Betriebs informiert zu werden und Ansprachen für Einsatzmöglichkeiten zu treffen.
Aufnahme der Arbeit im Homeoffice
Sofern möglich und gewünscht können Aufgaben nach Absprache mit der KiTa-Leitung in Form von Homeoffice erledigt werden.
Aufnahme der Arbeit in Form eines Teams „Hintergrunddienst“
  • Für das Team “Hintergrunddienst“ gibt es in der KiTa einen gesonderten Arbeitsbereich. Dies ist der Personalraum, das Büro der Leitung sowie die Personaltoilette am Nebeneingang (Beschriftung notwendig).
    Die „Schleuse“ zwischen Team „Hintergrunddienst“ und Team „Kinderdienst“ ist der hintere Flurteil zwischen Leitungsbüro und Küche.
  • Wer im Hintergrunddienst vor Ort arbeitet (=im Essens, oder Leseraum) und dort mit anderen Personen zusammenkommt, wird dringend gebeten zum Schutz für sich selbst und die anderen Teamkollegen einen Mund-Nasen-Schutz („Alltagsmaske“) zu tragen.
  • Aufgaben des Hintergrunddienstes
  • Zuarbeit für das Team Kinderdienst, (Essen entgegen nehmen für die Kühlung und dort hinbringen, Abwasch in die Küche bringen, Kopien erstellen, Einkäufe, Material für Angebote bereitstellen/vorbereiten)
  • Kommunikation / Kontakt zu Kindern und Eltern, die nicht in der Notbetreuung sind pflegen (z.B. Kinderbriefe, Anrufe, Videoclips, usw.)
  • Recherche wie andere KiTas mit der Situation umgehen und für uns passende Ideen im Team einbringen und zu derer Umsetzung beitragen
  • Die Aufgaben der Küchenkraft sind separat zu betrachten.

Sonstiges

Was muss beachtet werden, wenn ein Kind zum ersten Mal in die Notbetreuung kommt? Dies gilt Anteilig auch für die erste Öffnungsphase ab Juni.
  • Spätestens seit dem Vortag ist das Kind für die Notbetreuung gemeldet worden, das Schreiben des Arbeitgebers muss vorhandens sein! (ab Juni nicht mehr notwendig)
  • Um eine vorausschauende Dienstplangestaltung zu ermöglichen, sollte, wenn möglich, der Bedarf der Eltern für die laufende und die darauffolgende Woche angemeldet werden. (zwingend erfoderlich, da es wohl eine Stundenbegrenzung pro Kind geben wird).
  • Die Leitung legt zusammen mit den jeweiligen Bezugserzieherinne fest, in welche Not-Gruppe das Kind aufgenommen wird. (welche Erzieerin dann Ansprechpartner wird)
  • Das Team der entsprechenden Notgruppe ist darüber informiert.
  • Die Arbeitgeberbescheinigung sowie die Erklärung der Eltern liegt in Form des offiziellen Formulars des Landes Hessen vor.
  • Das Kind zeigt auch für uns KEINE Krankheitssymptome. (Im Zweifel umgehend Rücksprache mit der Leitung halten.)
  • Das Kind wird vom Team seiner Notgruppe oder vom Team Hintergrunddienst ggf. zu seinem üblichen Garderobenhaken begleitet. Dort werden alle persönlichen Sachen des Kindes genommen und in die Garderobe der aktuellen Gruppe gebracht. Das Kind darf sich dort einen eigenen Haken für die Zeit der Notbetreuung aussuchen. (Sollte der übliche Gruppenraum auch der der Notgruppe sein, entfällt dieser Schritt.)

z.B. Kind ist angemeldet, Team weiß Bescheid in welche Gruppe das Kind aufgenommen wird, Arbeitgeberbescheinigung liegt vollständig ausgefüllt vor, Erziehungsberechtigter hat das Formular ebenfalls unterschrieben, Kind zeigt keine Krankheitssymptome

Was muss bzgl. der Küche sowie der Küchenkraft berücksichtigt werden?
  • Die üblichen Hygieneregeln für die Gemeinschaftsverpflegung (insb. §43 Infektionsschutzgesetz) werden strengstens eingehalten.
  • Der Bereich für die Küchenkraft ist räumlich vom übrigen KiTa-Bereich getrennt. Der Speiseraum stellt die Schleuse da.
  • Die Küchenkraft zählt zum Team „Hintergrunddienst“. Ein Kontakt zu den Teams Kinderbetreuung sowie den Kindern findet nur am Übergabepunkt für Geschirr statt.
  • Tee wird zurzeit nicht gekocht (keine Nachfrage). Sollte Tee (in kleinen Mengen) gewünscht werden, wird dieser morgens in der Küche durch das Team Hintergrunddienst gekocht.

Aufgaben sind insbesondere

  • weitere Aufgaben (z.B. Schränke reinigen) sind noch zu definieren
Baulich erforderliche Maßnahmen
  • Kennzeichnung der Bring- und Abholzone durch Bodenmarkierung.
Sonstiges
  • Für das Team Kinderdienst wird ein eigener Personalraum eingerichtet. Dies ist der Leseraum.
  • Jede Gruppe erhält ein Telefonmobilteil. Damit ist ein autonomes Arbeiten mit räumlicher Trennung zu den anderen Gruppen sowie dem Backgroundteam ermöglicht. (Gruppe 1 kann das bereits vorhandene zweite Telefon aus dem Büro benutzen. Für alle anderen Gruppen müssen weitere Telefone (3) angeschafft werden. Gruppe 1 erhält das 2. Mobilteil aus dem Büro, Neuanschaffung für Gruppe 2, 3 und 4 bzw. gibt es evtl. Altgeräte, die kompatibel sind?
  • Über die übliche Reinigung hinaus ist keine Desinfektion angewiesen.
    Wird eine Desinfektion im Einzelfall als notwendig erachtet, so sollte diese generell als Wischdesinfektion mit einer kalten Lösung durchgeführt werden. Eine Sprühdesinfektion, d.h. die Benetzung der Oberfläche ohne mechanische Einwirkung, ist weniger effektiv uns auch aus Arbeitsschutzgründen bedenklich, da Desinfektionsmittel eingeatmet werden können (ebenso bei warmer, evtl. dampfender Desinfektionslösung). Auch Raumbegasungen zur Desinfektion sind hier grundsätzlich nicht angezeigt. Die Einwirkzeit bzw. Benetzungszeit ist zu beachten. Je nach Desinfektionsmittel (wenn getrocknete Reste reizend wirken) ist eine anschließende Grundreinigung erforderlich. Das Flächendesinfektionsmittel ist so auszuwählen, dass eine Nachreinigung nicht erforderlich ist (vgl. Hygieneplan Corona für die Schulen in Hessen vom 22.04.2020, Az: 651.260.130-00277).

Diese Regelungen gelten vorbehaltlich.

Sie können ggf. tagesaktuell an neue Verordnungen oder Bedarfsentwicklungen angepasst werden.

Der Hygieneplan orientiert sich an dem Plan der kommunalen Kitas in Erzhausen. DIesen haben wir in unseren Recherchen als sehr gut empfunden und auf unsere Kita umgeschrieben.