Krippen ABC – Wichtige Infos für Eltern

Liebe Eltern,

die Zeit vergeht wie im Flug und und es steht ein neuer Lebensabschnitt vor der Tür. Schon sehr bald beginnt die Krippenzeit für Sie und Ihr Kind.

Um Ihnen die ersten Schritte in unseren Einrichtungen zu erleichtern und um Ihnen einen kleinen Überblick zu verschaffen, haben wir ein Krippen ABC erstellt.
Mit diesem ABC möchten wir Ihnen eine kleine Hilfestellung geben, damit Sie sich ein wenig orientieren können.
Wir zeigen Ihnen einige Regeln, Bitten und Empfehlungen auf und hoffen Ihnen so einen ersten Überblick über unsere Arbeit ermöglichen zu können.
Sollten Sie dennoch Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.
Wir freuen uns auf eine schöne Krippenzeit und eine gute Zusammenarbeit.

Ihr Team der Hiliput Einrichtungen

Abwesenheit

Sollte Ihr Kind die Krippe nicht besuchen können ob wegen Urlaubs oder Krankheit, bitten wir sie darum uns kurz darüber zu informieren.

Attest

Nach dem Infektionsschutzgesetz müssen Sie in einigen Fällen von Erkrankungen einen Attest nach überstandener Krankheit vorweisen.
Sollte Ihr Kind unter Allergien leiden, sollte dies in einem Attest aufgeführt sein.
Sollte Ihr Kind Medikamente regelmäßig nehmen dürfen, darf dies auch nur durch ein Attest geschehen welche Art und Dauer der Dosierung beschreibt. Ohne Attest werden keinerlei Arznei verabreicht.

Aufsichtspflicht

Die Aufsichtspflicht der Mitarbeiter beginnt mit Ihrer persönlichen Übergabe bei Ankunft des Kindes in der Einrichtung und endet damit, dass das Kind wieder abgeholt wird.
Abholberechtigte sind die von Ihnen schriftlich dazu ernannten Personen welche in Ihrem Datenblatt zum Kind vermerkt wird. Auch vermerkte Personen müssen zu gegebenen Abholtermin benannt werden. Erst dann werden die Mitarbeiter/innen das Kind mitgeben. Erfolgt keine Benachrichtigung werden wir das Kind nicht übergeben.
Sollte es einen Notfall geben und es notwendig sein, dass eine andere (nicht schriftlich festgehaltene Person) das Kind abholen soll, so muss ein Erziehungsberechtigter persönlich in der Krippe anrufen und die Personalausweisnummer durchgeben. Der zur Abholberechtigte muss sich dann vor Ort ausweisen.
Bitte haben Sie Verständnis, das wir die Kinder nur wie oben beschrieben mitgeben werden.
Für den Weg von und zu der Krippe sind die Eltern verantwortlich.
Bei Festen und Aktionen wie dem Ausflug zur Lochmühle bleibt die Aufsichtspflicht bei den Eltern.

Aushänge

Diese dienen nicht der Türdekoration, sondern informieren Sie über aktuelle Veränderungen, Krankheiten oder anstehenden Aktivitäten. Schön wäre es wenn Sie sich hier ab und zu einen Moment Zeit nehmen und sich über Neuerungen informieren.

Bewegung

„Das Kind entwickelt Freude daran, sich zu bewegen und erlangt zunehmend mehr Sicherheit in seiner Körperbeherrschung. Seine Wahrnehmungsfähigkeit hinsichtlich des Sehens,Hörens und Fühlens sowie sein Gleichgewichtssinn werden mittels körperlicher Aktivität gestärkt“ (aus Bildung von Anfang an, Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit, Hessisches Kultusministerium, S.63).
Wir bieten in unseren Einrichtungen viele Möglichkeiten diese Erfahrungen zu sammeln und forschend zu erproben. Unsere Räume bieten verschiedene Bewegungsbereiche und Lernerfahrungen, sowie auch Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder.
Die Außengelände mit verschiedenen Bodenbelägen, Sandkästen, Hügeln, Bobbycar-Rennstrecke, Schaukeln, Rutschbahnen und einem Trampolin haben Aufforderungscharakter und bieten sich wunderbar an selbst zu experimentieren.
Durch eine pädagogische Fachkraft die nicht fest in der Gruppe zugeteilt ist, machen die Kinder mindestens einmal in der Woche Psychomotorik-Angebote. Hier werden spezielle Bewegungsangebote auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet und ihren jeweiligen Entwicklungsstufen angepasst.

Bezugserzieherin

Die Bezugserzieherin spielt gerade in der Anfangszeit eine besondere Rolle , nicht nur für das Kind sondern auch für Sie. Ihre Aufgabe ist es auch für Sie Kontaktperson zu sein. Es ist NICHT so, dass die Bezugserzieherin immer anwesend ist, da wir einen Tag von 7-17:30 Uhr abdecken müssen arbeiten die Erzieher in verschiedenen Schichten, haben Vorbereitungszeit oder Fortbildungen bei denen Sie nicht in der Gruppe anwesend sein werden. Jedem Kind wird zu Beginn seiner Krippenzeit eine Bezugserzieherin zugewiesen welche die Eingewöhnung übernimmt und das Kind in diesem Übergang sehr eng begleitet. Auch führt sie das Portfolio und die Entwicklungsgespräche.

Elternarbeit

In vielen Fällen erfolgt eine Besichtigung noch vorab der Vertrag zustande gekommen ist. Hier werden schon anhand der Räumlichkeiten konzeptionelle Ziele erläutert und erste Fragen besprochen. Kommt es zu einem Vertragsabschluss und Sie entscheiden sich für die Betreuung in unseren Häusern so folgt ein Kontaktgespräch.
Ziel des Kontaktgespräch ist es ihre Bezugserzieherin kennenzulernen und Informationen über Ihr Kind zu bekommen welche wir für die Eingewöhnung brauchen und den Ablauf der Eingewöhnung zu besprechen.
Im Jahresverlauf haben alle Eltern im Abstand von 6 Monaten ein Entwicklungsgespräch. Nach Bedarf natürlich auch mehr.
Auch bieten wir im Jahr 2 Elternabende an, unter anderen mit folgenden Themen:

-Elternabend – mein erstes Krippenjahr (was passiert während und nach der Eingewöhnung, auf welchen Alltag trifft mein Kind, welche Schwerpunkte gibt es)
-Themenelternabend nach Schwerpunkten bzw. Themen der Kinder unterteilt (Bsp. Trotzphase, Grenzen setzen, Sauberkeitserziehung)
-Interne Gruppen Elternabende zum kennen lernen

Wir wünschen uns eine Erziehungspartnerschaft und möchten mit Ihnen zusammen den besten Weg für Ihr Kind finden. Dazu gehört auch ein offener, wertschätzender Austausch miteinander. Hier bieten sich die täglichen Tür-und Angelgesprächen an.
Auch möchten wir Sie bitten sich bei Nachfragen oder Kritik direkt das Gespräch zu suchen. Nur im miteinander können wir eine Antwort oder Lösung finden.

Entwicklungsgespräche

Diese finden alle 6 Monate statt. Ziel ist es hier auf den momentanen Entwicklungsstand des Kindes zu schauen , welche Themen beschäftigt es gerade, welche besonderen Stärken hat es und/oder wo braucht es Unterstützung.

Frühstück und andere Mahlzeiten

Alle Speisen werden in unser Küche von unseren Hauswirtschafterinnen eigens zubereitet. Die Speisen sind abwechslungsreich und orientieren sich an saisonalen Produkten.
Besonders ist hier die Verwertung der eigenen Angepflanzten Gemüse und Obstsorten die über das Jahr verteilt in unseren Schrebergarten gezogen werden.
Den Gruppen wird morgens ein abwechslungsreiches Frühstück in einer familiären Frühstückssituation geboten. Wichtiger Bestandteil sind auch hier täglich wechselnde frische Obst und Gemüsesorten.
Am Nachmittag gibt es einen Snack.
Der Beitrag für das Essen und Trinken ist in Ihrem Tagesbeitrag inklusive.
Auf Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten nehmen wir natürlich Rücksicht und bitten aber in diesem Fall um ausführliche Informationen.
Ferienzeit und Schließtage
Die Krippe ist zwischen Weihnachten und Neujahr, sowie die letzten zwei Wochen der hessischen Schulferien geschlossen. Fortbildungen und Teambesprechungen finden außerhalb der Öffnungszeiten statt. Einmal im Jahr findet ein Ausflug mit allen Eltern und Kindern statt, an diesem Tag bleibt die Einrichtung geschlossen.
Sollte es zu unvorhergesehenen Schließtagen kommen, so sind wir verpflichtet Ihnen spätestens 4 Wochen vor betreffenden Termin Sie darüber zu informieren.

Gruppenübergreifende Angebote

In ihrem normalen Ablauf und während der Krippenzeit gehört jedes Kind zu einer festen Gruppe. Hier hat es seinen Rückzugsort, hat seine festen Bezugspersonen, schließt erste Kontakte und erforscht sich seine eigene Spiel und Lernwelt.
Darüber hinaus haben wir Gruppenübergreifende Fachkräfte welche sich auch verschiedene Schwerpunkte fokussiert haben und diese in Angeboten einbringen. Besonders zählt hierzu die Psychomotorikstunden mit Frau Müller. Hier haben die Kinder nicht nur die Möglichkeit neue Bewegungsabläufe kennenzulernen und sich neu zu entdecken , nein sie knüpfen gruppenübergreifende Kontakt und Spielpartner.
Auch bieten wir spezielle Wahrnehmungsbaustellen an, hier führt Frau LaRussa die Kinder in die Welt der Entspannung und Klangschalen ein. Es findet kein therapeutischer Ansatz statt, die Kinder dürfen in einer ruhigen Umgebung sich auf neue Materialien einlassen und im hektischen Alltag etwas Ruhe in ihrem Forscherdrang erfahren.
Weiterhin treffen sich die verschiedenen Gruppen im Garten, bei Ausflügen, im Sing- und Spielkreis (der an 2 Tagen in der Woche in einer großen gemeinsamen Runde stattfindet), beim Zusammenlegen der Gruppen ab 16 Uhr oder im Schrebergarten.

Haftung

Für verlorene, kaputte oder verschwundene Kleidung und mitgebrachte Gegenstände wird keine Haftung übernommen. Bitte kennzeichnen sie ALLE Gegenstände namentlich.

Hände waschen

Vor jeder Mahlzeit, zu den gewohnten Wickelstopps, nach der Handhabe verschiedener Materialien und/oder dem Kontakt mit Paul dem Therapiehund werden die Hände gewaschen.

KiKa-Clique

Hier bekommen Ihr nun „großes Kind“ einen Ort außerhalb ihrer festen Gruppe um sich auf das Thema Kindergarten einzulassen. Grund dafür ist die Idee den Übergang in den Kindergarten besser zu gestalten.
Wer gehört zu der KIKA Clique? Zu der KIKA Clique gehören Kinder die ca. 2,5 Jahre alt sind und in einem absehbaren Zeitraum von etwa 6 Monaten die Krippe verlassen werden. An einem festen Tag in der Woche, gestalten die zukünftigen Kindergartenkinder ihren Vormittag mit einer festen zuständigen Kraft und in einer festen Kleingruppe.
So beginnt der KIKA Tag um 9 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück bei dem es immer viel zu erzählen gibt. Im Anschluss geht es zur gemeinsamen Töpfchen runde. Die Zeit bis zum Mittagessen wird dann mit basteln, toben, vorlesen oder dem gemeinsamen entdecken der Natur gefüllt. Vor allem die Bepflanzung und Erkundung des Schrebergartens gehört hier zum Programm. Beim Mittagessen wird neben der gemeinsamen Vorbereitung fleißig mit Messer und Gabel geübt. Auch wollen wir versuchen den Mittagsschlaf gemeinsam im Bewegungsraum abzuhalten. Eben ein Tag für die „Großen“ Kinder.

Kleidung

Für das freie Spielen in unserer Einrichtung braucht Ihr Kind bequeme Kleidung welche es nicht beengt oder hindert, sowie es unterstützt selbstständig agierenzu können (so sind Latzhosen während der Töpfchenzeit unangebracht oder geknöpfte Hemden schwierig wenn das Ziel ist sich alleine ausziehen zu können. Bitte bedenken Sie das die Kinder mit Farben jeder Art, Klebstoff, Scheren, Matsch oder anderen haftenden Materialien in Berührung kommen und die Kleidung so schmutzig werden könnte.
Auch sind ausreichend Wechselkleidung in Ihren Fächern zu deponieren.
Im Sommer sind Sonnenhut und Sonnencreme wichtig.
Kordeln jeder Art sind immer ein Risikofaktor. Die Unfallkassen haben als Richtlinie es in unsere Verantwortung gelegt sie nochmal darauf hinzuweisen das es hier zu Strangulationen kommen kann. Bitte entfernen sie Kordeln aus Pullovern oder Jacken.
Da wir bei jedem Wetter raus gehen möchten ist es erforderlich einen Satz Regen(bzw. Schnee)-tauglicher Kleidung an den Hacken zu hinterlassen. Im Idealfall eine Matschhose und Regenjacke.

Krankheit

Kranke Kinder dürfen nicht in der Krippe betreut werden. Dies geschieht zum einen zum Schutze Ihres Kindes als auch zum Schutze der anderen Kinder.
Bitte behalten Sie ihr Kind zu Hause wenn es krank ist. Sollte das Kind im Tagesverlauf krank werden, werden wir sie umgehend darüber informieren und mit Ihnen Absprachen treffen wie wir weiter vorgehen werden. Es kann natürlich auch sein, das wir sie dann bitten werden das Kind umgehend abzuholen (Beispielsweise bei hohem Fieber).
Es gibt Meldepflichtige Krankheiten (wie Scharlach, Läuse,Bindehautentzündung o.a.), welche uns gemeldet werden müssen.
Sollte es in der Krippe ansteckende Krankheiten geben, werden sie über einen Aushang informiert.

Medikamente

Mitgebrachte Medikamente dürfen nur mit Medikamenteplan des Arztes und schriftlicher Erklärung der Eltern verabreicht werden.

Morgenkreis

Der Morgenkreis findet in jeder Gruppe zum Tagesbeginn statt. Im Morgenkreis wird die Anwesenheit der Kinder gemeinsam kontrolliert und geschaut wer da ist, wer fehlt und es wird ein Lied gemeinsam gesungen. Wichtig ist es für uns das die Kinder sich wahrnehmen und sich gesehen fühlen. Sie werden ermutigt ihre Bedürfnisse zu benennen und Anliegen zu äußern.

Newsletter

2 mal im Jahr informiert die Einrichtungsleitung über Projekte die Umgesetzt wurden und neue Ideen die Angedacht sind anhand eines Newsletters welcher sich in der Elternpost befindet. Besonders Interessant sind hier die festen Termine welche wir Anfang des Jahres in der Jahresplanung festlegen wie z.B. Termine für das Sommer-oder Laternenfest, Elternabende, Ausflüge, Waldwochen o.ä.

Notfallnummer

Um Sie auch im Notfall erreichen zu können, möchten wir Sie bitten eine Notfallnummer zu hinterlassen.

Öffnungszeiten

Unsere Einrichtungen sind von Montag bis Freitag von 7:00 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet.
Die Einrichtungen schließen um 17:30Uhr, bitte holen Sie ihr Kind rechtzeitig ab damit sie Ihr Kind um 17:30Uhr angezogen haben und das Haus verlassen.

Pädagogischer Grundgedanke

Das Wichtigste für unsere Einrichtung ist eine familiäre, vertrauensvolle, gemütliche und angenehme Atmosphäre für Ihr Kind zu schaffen, in der es sich fast wie zu Hause fühlen kann und sich so unbeholfen und frei entfalten kann um ihre/seine Umwelt wahrzunehmen und selbst erfahren zu können.
Unsere Aufgabe ist es hierbei, auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes einzugehen und es individuell in der neuen Umgebung und dem neuen Lebensabschnitt zu integrieren; gemäß ihres Entwicklungsstandes in entsprechender Weise zu fördern. Dies ist in unseren Augen die Grundlage, um den Auftrag zur Bildung, Erziehung und Betreuung gerecht zu werden.
Wenn es nötig ist helfen wir den Kindern bei Entscheidungsprozessen und Konfliktsituationen. Gemachte Erfahrungen der Kinder möchten wir alltagsnah aufgreifen und versuchen, sie mit bestimmten Angeboten und Einzelaktivitäten aufzuarbeiten und zu bewältigen. Während des ganzen Tagesablaufes werden die Kinder motiviert (auch über ihre Grenzen hinaus), um ihnen einen neuen Horizont zu ermöglichen, in dem es Interessen und Neigungen neu entdecken kann.
Paul der Therapiehund (Einsatzbereich vorerst nur Weiterstadt)
Paul ist ein ausgebildeter Therapiehund. Dieser wird zu bestimmten Aktionen zu den Kindern gelassen (in den Räumlichkeiten nie ohne Leine und ausgebildeten Therapiehundeführer und außerhalb der Räumlichkeiten nie ohne Therapiehundeführer). Der Therapiehund dient dazu den Kindern die Angst vor Hunden zu nehmen, und den Respekt vor Lebewesen spielerisch beizubringen. Gesundheitlich und Hygienisch unterzieht sich der Hund einem besonderen Standard.
Im Umgang mit Paul gibt es besondere Regeln:
1) Man muss um Erlaubnis fragen um Paul zu streicheln!
Paul darf nicht einfach gestreichelt werden (auch wenn er es spitze finden würde) so sollen die Kinder verstehen das vor jedem Kontakt die Frage bestehen muss, ob man streicheln darf. Haben die Kinder erstmal Vertrauen zu Paul gewonnen würde sonst die Gefahr bestehen in jedem fremden Hund einen „Paul“ zu sehen und so in Gefahr zu laufen eine unschöne Begegnung erleben zu müssen. Auch Ihr als Eltern und Vorbilder für Eure Kinder müsst also vor einem Kontakt fragen.
2) Wir streicheln nicht gegen den Strich!
Das weiche Fell fühlt sich toll an, doch ist es das schönste Gefühl für ein Tier wenn man nicht gegen die Wachsrichtung der Haare streichelt. Man streichelt immer von Kopf zum Schwanz.
3) Finger weg vom Gesicht!
Weder die Augen noch das Maul sind ein Spielbereich.
4) Es wird nicht geschrien!
Da Hunde sehr gute Ohren haben soll bitte auf eine angemessene Lautstärke geachtet werden.

PraktikantInnen

Über das Jahr verteilt ermöglichen wir Schulpraktikanten einige Tage oder Wochen in unseren Gruppen zu hospitieren. Durch Aushänge an der Eingangstür oder anhand der Bilderrahmen in unseren Garderoben, stellen sich die Praktikanten vor. Bei Fragen zu den Personen können Sie uns natürlich jederzeit ansprechen. Im Zuge von Bewerbungsverfahren kann es auch sein das Bewerber in den Gruppen hospitieren.

Sing- und Spielkreis

Jeden Tag erfahren die Kinder einen gemeinsamen Sing-und Spielkreis. Dieser wird immer den aktuellen Bedürfnissen der Kinder angepasst und kann sich in den verschiedenen Gruppen an unterschiedlichen Stationen im Tagesablauf befinden. Informationen hierzu bekommen Sie durch ihre Bezugserzieherin.

Spielsachen

Spielsachen die mit in die Krippe gebracht werden gehören nicht in unseren Verantwortungsbereich. Natürlich sind diese Dinge auch interessant für andere Kinder. Daher übernehmen wir (wie schon unter dem Abschnitt Haftung) keine Haftung für verlorene oder kaputte Spielsachen. Bitte denken Sie daran, wenn Sie ihrem Kind erlauben Spielsachen mitzubringen.
Manche Kinder brauchen einen ihn vertrautes Kuscheltier, natürlich ist dies Möglich und soll auch mitgebracht werden, jedoch ist von anderen Spielsachen abzusehen.

Symbole

Am Haken, dem Fach, dem Windelfach im Bad und an den Portfolio-Ordnern befindet sich ein Symbol, welches sich Ihr Kind zu Beginn seiner Eingewöhnung aussuchen darf. Dies soll den Wiedererkennungswert erhöhen und es dem Kind ermöglichen sich anhand seines Symboles freier und selbstständiger bewegen zu können.

Übergang Krippe-Kindergarten

Hier entwickeln private Krippen und Kindertagesstädten der Stadt Weiterstadt ein System in welchem wir einen Rahmen schaffen möchten um unseren Großen den Übergang zu vereinfachen. Angedacht sind hier Abschlussgespräche mit Eltern welche mit dem Blick auf den Kindergarten geführt werden, protokolliert und dann eine Handzettel entsteht welcher der neuen Bezugserzieherin ausgehändigt werden kann. Dieser Handzettel beinhaltet Dinge die das Kind schon gut und selbstständig kann und gibt der zukünftigen Erzieherin Ansatzpunkte um das Kind mit seinen Erfahrungen direkt anknüpfen zu lassen.
Das letzte Krippenjahr ist somit geprägt von einem intensiveren Umgang mit dem Thema Kindergarten und einige Weiterstädter Einrichtungen werden besucht.

In Pfungstadt steht diese Entwicklung noch in den Kinderschuhen, wird aber sicher auch in der nächsten Zeit vertieft.

Wickeln

Jede Gruppe hat einen eigenen Wickeltisch samt Regal mit Wickelfächern für die Kinder. Hier findet es anhand seines Symboles seine Windeln schnell selbst und sucht sich dann eine passende Windel aus. Wickelunterlagen und eine Wundschutzcreme liegt bereit und wird von uns gestellt.
Bitte bringen Sie das Kind morgens frisch gewickelt in die Einrichtung.

Verletzungen

Wir reinigen Wunden nur mit Wasser und kühlen Beulen mit einem Kühlkissen. Wunden dürfen nicht desinfiziert werden, Stachel oder Splitter nicht entfernt. Hierfür würden wir Sie informieren und ggf. einen Kinderarzt aufsuchen.
Bei einem Unfall wird zuerst dafür gesorgt, das Ihr Kind ärztlich versorgt wird und dann erst die Erziehungsberechtigten benachrichtigt werden

Zähne putzen

Jedes Kind hat eine Zahnbürste und Zahnbecher in der Einrichtung, Nach dem Mittagessen putzen wir spielerisch mit den Kindern die Zähne.
Wir werden durch die Jugendzahnhilfe betreut. Hier gibt es Frau Schenker-Schumacher, eine Patenzahnärztin, welche 2 mal im Jahr mit den Kindern gemeinsam Zähne putzt und für die Fragen der Eltern zur Verfügung steht.